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Name:Karoe

Titel: Leben

Rang: Wanderer

Geschlecht: Rüde

Alter: 2 Jahre 2 Monate




Familie:

Vater: Ronar †
Mutter: Kaede †
Geschwister: Aoi ♀†, Rena ♀†, Kerin ♂†
Gefährte/in: -
Welpen: -




Aussehen:



Schulterhöhe: 88cm
Körperlänge: 147cm
Gewicht: 70kg
Fellfarbe und -musterung: Komplett schwarzes Fell bloß die letzen 10 cm seiner Rute sind aus Schnee weißem Fell. Am Nacken und Hals ist das Fell etwas "wilder". Am restlichen Körper ist es eher glatt aber sehr dicht und weich, was sich am bloßen anblick jedoch nicht erkennen lässt.
Augenfarbe: Gelb bis übergehend in ein leichtes Orange sodass es schon fast wie gold wirkt
Körperbau: Ein starker Körperbau und eine stattliche Körperhöhe. Größeres Gewicht durch die starken Muskeln. Durch seinen Kräftigen Körperbau macht er einen sehr gesund eindruck was ihn Attraktiv wirken lässt.
Besonderheiten: Eine Narbe am linken Auge und eine weiße Rutenspitze.




Charakter:

Charakterbeschreibung:
Durch Karoes Vergangenheit hat sich sein Charakter nach außen hin stark geprägt. Karoe mag es eigentlich nicht allein zu sein, dennoch zieht er die Einsamkeit vor, um nicht wieder jemanden zu verlieren den er vielleicht anfangen könnte zu mögen. Daher ist er recht abweisend doch würde er es trotzdem nicht fertig bringen wirklich unfreundlich zu jemandem zu sein. Auch will er nicht dass ihn jemand mag. Er versucht sich möglichst aus allem raus zu halten um soziale Kontakte zu vermeiden. Dennoch würde er gerne eine Familie mit eigenen Welpen gründen. Auch ist er leicht verletzlich, was er aber mit aller Kraft versucht geheim zu halten. Auf seine Narbe ist er sogar noch schlechter anzusprechen als auf seine Vergangenheit. Auf seine Rutenspitze hingegen gibt er acht und mag es garnicht wenn sie jemand berührt. Gerne würde er sich jemandem mitteilen, doch die Angst diese Person am Ende zu mögen ist zu groß. Manchmal ist er mit sich selbst nicht einer Meinung. Seine Neugier zieht ihn gerne in die Nähe anderer Wölfe, um zu sehen wie sie leben oder was sie machen, obwohl er das eigentlich gar nicht will. Das erinnert ihn an die eigenen glücklichen Zeiten in seinem Rudel. Da er ständig auf Wanderung war und auch von Natur aus stark gebaut ist hat er eine außergewöhnliche Kraft, die er jedoch im Kampf nicht gut einzusetzen weiß und auch ungern nutzt. Nur zu wissen dass jemand einen Anderen töten will, sei es aus guten oder schlechten Absichten, kann ihn unberechenbar und aggressiv werden lassen bis hin zum Wahnsinn, beim Anblick eines ermordeten Wolfes. Im Schlaf kommt es vor, dass er einzelne Wörter, bis hin zu kleinen Sätzen vor sich hin flüstert oder sogar laut ruft, wenn er durch den Traum aus dem Schlaf gerissen wird.

Stärken:
- Kräftig(Man sieht ihm die kraft an die er hat)
- geduldig(Hat kein Problem damit auch mal mehrere stunden auf jemanden zu warten)
- mutig(Es gibt nichts wovor er angst hätte)
- aufmerksamer Zuhörer(durch seine neugier Hört er gerne anderen zu, egal was sie zu erzählen haben)
- selbstständig(Durch die lange Zeit in der allein war musste er lernen für sich selbst zu sorgen)
- hilfsbereit(Wenn wirklich Hilfe benötigt wird, bietet er sich auch wortlos zur Hilfe an)
- konzentriert(Durch die neugier achtet er auf alles was um ihn rum passiert, wenn er nicht grade in Gedanken versunken ist)
- gelassen(Läst sich kaum aus der ruhe bringen)
- mitfühlend(ihn belasten oft auch die Probleme anderer)
- nachdenklich(Versinkt oft in seinen Gedanken und Schuldgefühlen)
- große Kraft(Stark ausgeprägte und trainierte Muskeln)
- starken Beschützer Instinkt(Wenn jemand in Gefahr ist, kann er nicht anders als zu helfen)

Schwächen:
- Verschlossen(teilt sich niemandem mit)
- neugierig(Will immer alles wissen jede Kleinigkeit hinterfragen)
- etwas depressiv(Hat ständig Schuldgefühle und von daher auch selten fröhlich)
- abweisend(will Niemanden an sich heran lassen)
- einsam(da er so abweisend ist ist auch selten jemand in seiner nähe)
- un gesprächig(wer nicht redet kann auch nichts von sich preis geben)
- Teilnahmslos(Bei Sachen wie Raufereien, Spielereien oder anderen Kleinigkeiten tut er so als würde er es garnicht mit bekommen)
- etwas unentschlossen(streitet sich mit sich selbst und hats scher sich zwischen A oder B zu entscheiden)
- kein Kämpfer(verabscheut den Kampf)
- introvertiert(würde von sich aus nie auf andere zu gehen und ist auch eher schüchtern)
- bekümmert(man sieht ihm die sorgen an die ständig in seinem Kopf kreisen)
- schnell schlechtes Gewissen(Wenn er nur ein falsches Wort sagt, und selbst wenn das nicht weiter beachtet wurde, hat er schon ein schlechtes gewissen)
- bei gewissen Ereignissen impulsiv(wenn andere Wölfe kämpfen und sich gar verletzen stürtzt er ohne vorher nachzudenken einfach dazwischen)

Vorlieben:
- Auf flachen Felsen oder größeren Steinen dösen oder vor sich hin träumen
- den Mond anschauen

Abneigungen:
- Einsamkeit
- sterbende Wölfe egal ob Freund oder Feind

Besonderheiten:
- Würde lieber selber sterben als noch einmal einen Wolf durch einwirken anderer oder sich selbst sterben zu sehen
- Denkt er sei verflucht alle zu verlieren die er mag oder liebt




Charakterzitat:
"Ich bin verflucht, alle zu verlieren die ich mag."
"Ich hasse mich, also kann ich nicht sterben."




Vorgeschichte:
Karoe wurde gemeinsam mit zwei Fähen (Aoi und Rena) und einem rüden (Kerin), die alle samt komplett schwarzes Fell hatten, in einem etwas größeren Rudel, in einer felsigen Landschaft mit einigen bäumen geboren. Seine Eltern waren die Alphas. Sein Vater war stark und seine Mutter weise. Alle Wölfe des Rudels waren schwarz bis auf Karoes Mutter, Kaede, welche komplett mit weißem Fell bedeckt war und Karoe, der eine weiße Rutenspitze hatte. Aus diesem Grund wurden sie von den meisten gehasst und auch nie als Mitglied des Rudels angesehen, was sich teilweise auch auf die übrigen Welpen und deren Vater Ronar übertrug. Da Ronar ein guter Kämpfer und dazu noch stark gebaut war trauten sich die anderen Wölfe jedoch nicht seinen Welpen oder Kaede etwas an zu tun.

Karoe haste es gegen seine Geschwister zu kämpfen auch wenn das nur spiele waren und ihn aufs leben vorbereitete. Dafür war er dennoch ein sehr fröhlicher und verspielter Welpe. Auch Liebte er es einfach nur auf einem flachen Felsen zu liegen und vor sich hin zu träumen, am liebsten dabei noch den Vollmond im blick haben konnte. Oft zog ihn auch seine Neugier auf Entdeckungsreisen.

Als er Vier Monate alt war ging er eines Tages mit seinen Geschwistern verstecken spielen. Dafür hatten sie sich, wie jedes mal, in ein kleines Tal, etwas weiter vom Rudel entfernt, zurückgezogen. Doch diesmal wurden sie plötzlich von 2 Bären angegriffen. Karoe war in einem kleinen spalt zwischen den Felsen versteckt. Zwar konnte er nichts sehen, doch hörte er was geschah, wie die zwei Bären seine Geschwister töteten. Er wusste er musste Hilfe holen doch traute er sich nicht hinaus. Es ging alles so schnell, dass die Bären ihn angefallen hätten, wenn er nur den Kopf ausgestreckt hätte. Innerhalb kürzester Zeit herrschte auch schon wieder Stille. Kurz darauf entschloss sich Karoe nachzuschauen, was genau passiert war. Zu schnell, denn die Bären waren noch da. Durch den Anblick der sich Karoe bot, war er starr vor Schreck und konnte sich kaum bewegen. Kurz bevor ihn die Pranke eines Bären richtig erwischen konnte, hatte er den Kopf zurückgezogen, so dass er nur am linken Auge verletzt wurde. Nur kurz darauf kam das ganze Rudel und konnte die Bären mühelos vertreiben, doch waren sie zu spät. Als einziger überlebender gab sich Karoe selbst die Schuld dafür. So, wie es ihm die anderen Wölfe aus Hass auch einbläuten. Seine Wunde verheilte, er konnte durch das Auge immer noch sehen, doch blieb eine gut sichtbare Narbe zurück, durch welche er von den verhassten Wölfen, zur Demütigung, den Namen Scar bekommen hatte.
Jedes Mal wenn er diesen Namen hörte erinnerte er sich an diesen Tag.
Jedes Mal wenn er den Namen hörte, hasste er ihn etwas mehr.
Jedes Mal wenn er den Namen hörte, hasste er sich selber etwas mehr.
Nie wieder ging er in dieses Tal dessen Name er sich nun als „Das tote Tal“ merkte.

Um ihn zu trösten sagte Kaede zu ihm: „Ich verrate dir ein Geheimnis. Dein Name bedeutet Leben und deine Weiße Rutenspitze ist ein Geschenk von mir. Darin ist meine und die ganze Liebe deiner Geschwister, die dir in deinem Leben immer folgen wird und die du an andere weiter geben kannst. Die Liebe ist des Lebens steter Begleiter, also trauere nicht, deine Geschwister sind immer in deiner nähe.“ Als er sie mit verwirrtem blick ansah fügte sie noch bei: „Irgendwann wirst du es verstehen.“

Sechs Monate darauf, Karoe war trotz allem immer noch sehr verspielt und tobte mit seiner Mutter. Er lief, obwohl es ihm verboten war, ohne nachzudenken von seiner Neugier geleitet, über einen alten umgefallenen Baum, der sich über einer Schlucht erstreckte. Kaede lief ihm in sorgen nach, da dort das ende ihres Reviers war. Doch trug der Baumstamm sie nicht, er brach auf halber strecke durch. Kaede überlebte den Fall nicht. Auch dafür gab Karoe sich selbst die schuld. Von Trauer zerfressen hegte nun auch Ronar einen inneren Groll gegen seinen eigenen Sohn. Von nun an mied Karoe auch diesen Fleck der das Schicksal seiner Mutter besiegelte. Nie mehr würde er das auch von seinem Vater, als „Die tote Schlucht“, umbenannte Areal betreten oder nur in die nähe kommen.

Nur Zwei Monat später, der Verlust saß noch tief, war Karoes Vater mit einige anderen Wölfen aus dem Rudel auf einer größeren Jagt nach einem einzelnen Bison, das das Revier streifte. Dennoch durfte Karoe mitkommen, da er ein recht begabter Jäger geworden war. Karoe war jedoch viel zu nervös und aufgeregt bei der Jagt. Er wedelte ständig mit der Rute. Als es dann darauf ankam, stolperte Karoe über seine eigene Rute und konnte den weg des flüchtenden Bisons dadurch nicht mehr beeinflussen, sodass das Ungetüm direkt auf seinen Vater zu lief. Glücklicherweise konnte der noch rechtzeitig zur Seite springen, sodass er nur leicht am linken Hinterlauf verletzt wurde. Auf dem weg zurück zum restlich Rudel sah man Karoe die Trauer über die missglückte Jagt an. So versuchte Ronar seinen Sohn zu trösten: „Das kann jedem passieren, es war nur ein kleiner Unfall und in wenigen Tagen werde ich auch wieder ohne Probleme laufen können. Merk dir bloß deine Rute immer hinter dir zu lassen.“

Zurück im Rudel merkten die restlichen Wölfe, dass Ronar verletzt war und wollten diesen Moment der schwäche ausnutzen. Die verhassten Wölfe griffen Ronar und alle die zu ihm hielten an. Leider waren sie in der Überzahl. Es waren Monster, denn anstatt Karoe schnell zu töten taten sie ihm nichts, denn er war noch jung, zu jung um irgendwas dagegen auszurichten und so ließen sie ihn in ruhe - zusehen, zusehen wie alle um ihn herum starben, die er mochte und liebte. Als er versuchte zu helfen wurde er bloß unsanft zur Seite getreten. Er war halt eben kein Kämpfer.
Als er seinen Vater sterbend am Boden liegen sah, lief er sofort zu ihm und rief ihn mit weinerlicher stimme und fliesenden tränen an: „Bitte steh auf Papa.“ Doch nun drang der Hass gegenüber Karoe aus Ronar heraus und er flüsterte mit schmerzerfüllter stimme: „Deine Geschwister sind tot. Deine Mutter, meine geliebte Gefährtin ist tot, nun auch noch ich und das halbe Rudel. Wieso tust du uns das an?… Lauf vor dem leben davon, denn der tot ist sein steter Begleiter, also lauf Scar lauf.“
Als er diese letzten Worte von seinem eigenen Vater vernehmen musste, „Scar“ wie es ihm mit nur einem Augen schlag hunderte male durch den Kopf Hämmerte, konnte er sich nicht mehr halten. In diesem Moment war irgendwas anders an ihm. Die ganze aufgestaute Wut auf sich selbst und das restliche Rudel explodierte aus ihm heraus, er wurde fast wahnsinnig, ohne noch darüber nachzudenken holte er aus und schlug mit einer solch un bändigenden Kraft gegen Ronars Kopf das es ihm das Genick brach. Erst als Karoe Kurz darauf wieder zur Besinnung kam, schien er gemerkt zu haben was geschehen war. Auch wen es mehr einem Gnadenstoß glich um den Qualen seines Vaters ein schnelleres ende zu bereiten. Dennoch würde er sich auf ewig daran erinnern, als Mörder seines eigenen Vaters. Er konnte nicht fassen was er getan hatte. „Neine das war ich nicht. Das wollte ich nicht. Wieso hab ich das getan?“ Sofort lief Karoe los. Die anderen Wölfe waren vor Verwunderung über diese tat und die Kraft die darin lag wie gefesselt, sodass er fliehen konnte.

Erst spät merkte Karoe, dass er bei seiner Flucht das tote Tal und die tote Schlucht überquerte. Und noch später wurde ihm erst richtig bewusst was passiert war... was er getan hatte. Doch war ihm das in dem Moment auch nicht mehr so wichtig. Er würde sowieso nie wieder dahin zurückkehren und verlor sich daraufhin in seinen Gedanken. Die Worte seiner Eltern hallten ihm Kreuz und Quer durch den Kopf.

Kaede:„…Dein Name bedeutet Leben…“
Ronar:„…Deine Geschwister sind tot. Deine Mutter, meine geliebte Gefährtin ist tot, und nun auch noch ich und das halbe Rudel...“
Kaede:„…deine Weiße Rutenspitze ist…die…Liebe“
Ronar:„…deine Rute immer hinter dir zu lassen…“
Karoe:„…Bitte steh auf Papa…“
Ronar:„…Lauf vor dem leben davon…der tot ist sein steter Begleiter…“
Kaede:„…Die Liebe ist des Lebens steter Begleiter…“
Ronar:„…es war nur ein kleiner Unfall…“
Kaede:„…Irgendwann wirst du es verstehen…“
Ronar:„…Wieso tust du uns das an…“

Zwei Tage flog ihm alles durch den Kopf, bis er kaum noch einen Zusammenhang seiner Gedanken sah.

Plötzlich glaubte er es zu verstehen
„Die Rute hinter sich lassen…“
„Die Liebe hinter sich lassen…“

„Der tot ist des Lebens steter Begleiter…“
„Karoe bedeutet Leben…“
„Der tot ist Karoes steter Begleiter…“

Ein Fluch schien auf ihm zu lasten.
Nie wieder wollte er einen Wolf sterben sehen und so durfte er nie wieder jemanden mögen, nie wieder jemanden lieben.


Nun sind weitere Vierzehn Monate vergangen, in denen Karoe alleine durch die Welt streifte. Vom Gewissen gefoltert und von Albträumen geplagt. Er blieb überall nur so lange er dort geduldet wurde oder es etwas zu fressen in der nähe gab. Das viele reisen hatte seine Muskeln stark ausgeprägt. Dennoch hatte Karoe so gut wie nie gekämpft daher war er auch kein guter Kämpfer, lieber ging er allen Konfrontationen aus dem weg. Doch auch er hatte manchmal keine Wahl.
Das er so lange alleine überlebt hat hatte er wohl seinem starken Körperbau und seiner stattlichen Körperhöhe zu verdanken die ihm zu einem einschüchternden aussehen verhalf, das selbst seinen Vater nun bei weitem übertraf. Auch die Narbe an seinem Linken Auge war noch gut zu erkennen und verhalf zu einem schon fast Angst einflößenden Erscheinungsbild, das er auch gut einzusetzen wusste.

Die Vergangenheit lehrte ihn ein guter Jäger zu sein.
Die Gegenwart lehrte ihn dass man manchmal auch Kämpfen muss.
Doch was wird ihn die Zukunft lehren?
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