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Name:
Jakyll

Titel:
Ungemütlicher Geselle

Rang:
Wanderer

Geschlecht:
Männlich

Alter:
4 Jahre




F a m i l i e:

Vater:
Dakor ♂ †
Mutter:
Silene ♀ †
Geschwister:
Nejla ♀ - Obur ♂ †
Gefährte/in:
***
Welpen:
***




A u s s e h e n:



Schulterhöhe:
88 cm
Körperlänge (ohne Rute):
1,45 Meter
Gewicht:
64 Kkg

Fellfarbe und -musterung:
Das Fell des Rüden ist durchgehend weiß und grau gehalten, wobei einige Stellen heller und dunkler sind als andere, manchmal schimmert sogar ein bläulicher Farbton durch. Die Läufe und die Unterseite des Tieres sind sehr hell, fast gänzlich weiß, doch diese Fellfläche macht den Anschein mit etwas Staub benetzt zu sein. Und als wollte die Natur einige Konturen an diesem Wolf unterstreichen, ist Einiges mit schwarzen Fellstrichen hervorgehoben, betont und unterzeichnet.
An sich ist Jakyll ein recht hübsch anzusehender Wolf, doch verleiht die Mimik dieses Wolfes dem gesamten Eindruck einen ziemlichen Dämpfer.

Augenfarbe:
tiefes Grau, fast schwarz

Körperbau:
Mit seinem dürren und fast schmächtig wirkenden Körperbau macht der Rüde nicht den Eindruck besonders gefährlich und stark zu sein. Die dünn wirkenden Muskeln legen sich nicht wie ein ‚stählerner Panzer’ um die spitzen Knochen dieses Tieres und so würde ein gut platzierter Biss eines Rivalen viel Schaden anrichten.
Die Natur hat es vorgesehen diesem Tier andere Stärken zu geben.
Auch wenn Jakyll nicht so viel einstecken kann wie andere, ist er um Einiges wendiger, schneller und ausdauernder als so manch anderer Wolf. Und die große Körperstärke, mit der man überhaupt nicht rechnet bei so einem dürren Wolf wie Jakyll, ist aber vorhanden und versetzt so manchen Artgenossen in Erstaunen.

Besonderheiten:
Die Mimiken, die dieser Wolf drauf hat, macht Jakyll so leicht keiner nach. Seine Augen verengen und seine Lefzen ziehen sich in einer Art nach oben, die dem animalischen Gesicht einen deutlichen Ausdruck von Wahnsinn verleihen (um nur einen von vielen zu nennen). Die dunklen Augen schauen nicht klug und erhaben aus, sondern haben einen irren Schein, der es einem kalt den Rücken runter laufen lässt, wenn man zu lang in diese lebensmüden Wolfsaugen sieht. Auch in den Bewegungen Jakylls kann man die Verrücktheit ablesen. Oft reißt und schwenkt er den Kopf so herum, wie es ein gesunder Wolf nicht tun würde. Die Gangweise des Rüden ist größtenteils normal, aber manchmal ist sie überhaupt nicht nachvollziehbar.



C h a r a k t e r:

Charakterbeschreibung:
Der erste Eindruck ist immer der wichtigste. So heißt es doch oder? Nur Jakyll scheint das aber überhaupt nicht auf die Reihe zu bekommen oder gar zu wollen, denn jeden starrt er auf eine Art an, die schon fast aufdringlich ist. Wie in einer Trance lässt sich der Rüde von nichts ablenken und scheint sich alles, ausnahmslos alles, von dem anderen Wolf einzuprägen und den wirren Gesichtsausdruck, den Jakyll dabei meistens bekommt, lässt nichts Gutes über seine Gedanken heißen. Das unwohlige Gefühl, was man dabei verspürt, ist berechtigt, denn Jakyll hat selten etwas Gutes im Sinne, wenn er andere Wölfe anstarrt. Spätestens jetzt wird auffallen, dass mit diesem Wolf etwas nicht stimmt und der Rüde ist wirklich nicht mehr ganz bei Sinnen. Unabhängig davon, ob nun Rudelmitglied oder Fremder, Jakyll denkt sich für jeden einzelnen eine ganz eigene Art aus, diesen mit viel Blutvergießen zu töten. Es ist eine Freizeitbeschäftigung von ihm, könnte man sagen, sich ständig neue Möglichkeiten auszudenken, wie man einen Artgenossen oder andere Lebewesen töten kann und der Fantasie setzt er dabei keine Grenzen.

Man schimpft Jakyll hinter vorgehaltener Hand als etwas verrückt und wahnsinnig und wer längere Zeit mit ihm verbringt wird merken, dass er es auch tatsächlich ist und nicht nur den Anschein hat als ob. Ständig kreisen in seinen Gedanken die Vorstellungen vom Töten und Blutvergießen. Etwas anderes gibt es nicht in seinem Leben. Einzig und allein diese Option füllt seinen Lebensinhalt und nichts vermag dies zu ändern. Pausenlos strebt dieser Wolf danach Blut zu schmecken, es ist wie eine Droge von der er nicht genug bekommen kann. Jakyll würde sogar einen Streit mit jedem Rudelmitglied provozieren, nur um das zu bekommen, was er will: den Geruch und Geschmack von Blut. Aber seine Gier nach der roten Flüssigkeit lässt sich auch eindämmen und etwas zügeln, man muss nur seinen Blutrausch sehr regelmäßig mit anderen ‚Opfern’ abfangen, damit er gar nicht erst auf die Idee kommt, seine Gier beim Rudel stillen zu wollen. Ist Jakylls Gier nach Blut größtenteils gestillt, braucht man sich eigentlich keine allzu großen Sorgen zu machen, weil er sich dann einigermaßen ruhig verhält. Nur dann bereiten andere Charakterzüge Kopfzerbrechen.

Neben seinem unwahrscheinlich großen Verlangen nach Blut lässt es sich nicht abstreiten, dass Jakyll wahnsinnig ist, schlicht und einfach verrückt. Er scheint das Leben überhaupt nicht ernst zu nehmen und provoziert ständig mit seinen tollkühnen Aktionen den Tod heraus. Man sollte nicht versuchen ein ernstes Gespräch mit diesem Wolf zu versuchen, denn Jakyll nimmt niemanden, nur die aller wenigsten, für voll und ernst. Es macht ihm sichtlich Spaß seinen Gegenübern mit seiner Extreme und Verständnislosigkeit der Dinge zu schocken und weiter zu quälen, bis sie eingeschüchtert und verängstigt den Rückzug antreten. Es kümmert den Rüden nicht, dass man ihn dann als ‚völlig wahnsinnig!’ bezeichnet. Das Erstaunliche ist, Jakyll weiß dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und er genießt es. Er genießt jede einzelne Sekunde, in der er über die verschiedenen Arten des Tötens nachdenkt, er genießt es. dass die anderen ihn mit ängstlichen oder verständnislosen Blicken ansehen, er genießt es die anderen mit seinem Handeln zu schockieren, er genießt es niemanden Rechenschaft für seine Taten zu stehen, denn Jakyll lässt sich von kaum einem etwas sagen und selbst der Alpharüde muss ständig seinen Rang bei diesem Wolf deutlich machen.

Jakyll ist wahnsinnig und es lässt sich kaum in Worte fassen wozu dieser Wolf im Stande wäre, würde man ihn nicht zu kontrollieren versuchen. Nur da liegt das Problem, ein Wahnsinniger lässt sich nicht kontrollieren und schon gar nicht wenn er selbst im Bilde ist dass er durch und durch verrückt ist. Das macht Jakyll sehr gefährlich und kaum einschätzenbar, weil man nie weiß, was er in seinem kranken Hirn alles für Abnormalitäten und dergleichen ausbrütet. Selbst sein Schmerzempfinden und Selbsterhaltungstrieb scheint außerstand gesetzt zu sein wenn er ‚voll drauf’ ist. Schmerzen scheint er nicht als solche zu empfinden und es scheint ihm auch nicht viel auszumachen verletzt zu werden. Allgemein geht Jakyll eher unbekümmert damit um selbst Schaden zu nehmen. Er stachelt es geradezu an, dads man ihn verletzt, denn der Schmerz und das Töten geben Jakyll das Gefühl wirklich zu leben.

Stärken:
§-- stark
§-- absolut treu, solange sein Blutrausch gestillt wird
§-- unberechenbar
§-- große Ausdauer

Schwächen:
§-- gehorcht nur Denser
§-- verrückt
§-- handelt im Wahn völlig unüberlegt
§-- Lebensmüde / Selbstmordgedanken

Vorlieben:
§-- den Geschmack und Geruch von Blut
§-- die Jagd
§-- und noch so einige Vorlieben, die aber nicht ganz begreiflich sind

Abneigungen:
§-- Kein Blut zu vergießen
§-- Gefühlsduselei
§-- Ritterlichkeit

Besonderheiten:
Blutdürstig und tatsächlich nicht mehr ganz richtig im Kopf. Eher "verdreht".



Charakterzitat:
Crazy? Yes, I’m loving it!



Vorgeschichte:
Die Eltern von Jakyll waren keine Alphatiere oder Gefährten, die sich innerhalb des Rudels gefunden haben, nein, sie waren Wölfe, die jeder allein durch das Land streiften. Man könnte es einen Zufall nennen, dass sie einander begegnet waren und dann gemeinsame Wege gingen. Und wie es die Natur vorgesehen hat, gab es zur nächsten Saison einen neuen Wurf von Wolfwelpen. Eigentlich sprach nichts dagegen dass die kleine Familie glücklich leben konnte, doch einige Umstände ließen das Familienglück nicht lange zu. Als die Jungen an die vier Wochen alt waren und anfingen die Welt um sie herum zu erkunden und sie auf ihre Art zu begreifen, fing die Tragödie an.
Es begann damit, dass ein Luchs die Fährte der Wolfsfamilie aufnahm und sie tagelang verfolgte, die Flucht der besorgten Eltern half nichts, der Luchs ließ sich nicht abschütteln. Es kam der Tag. an dem der Luchs die Wölfe einholte und Dakor stellte sich dem Luchs in den Weg um die Gefahr von seiner Familie abzuwenden. Doch der Ausgang dieser Konfrontation endete mit keinem freudigen Ergebnis: Die Wölfe waren in die Enge getrieben vor einem tiefen Abgrund, in dessen Tiefen ein reißender Fluss verlief, und Dakor war nicht im Stande den Luchs zu besiegen oder zu vertreiben, er war hoffnungslos unterlegen. Vor den Augen Jakylls wurde Dakor von dem Luchs in Fetzten gerissen und Silene versuchte mit verzweifeltem Knurren den Luchs in die Flucht zu schlagen, zwischen ihren Beinen kauerten sich die Welpen und winselten leise. Der Luchs setzte zum Sprung an, verschätzte sich aber mit der Entfernung und so kam es. dass die Wölfin mit samt ihrem Nachwuchs die Klippe hinab gestoßen wurde.

Es war ein Wunder, dass Jakyll den Aufprall auf die Wasseroberfläche überlebt hatte, doch jetzt musste der Welpe in den tosenden Wassermassen um sein Leben kämpfen. Er wurde in den Fluten ständig hin und her geworfen, unterwasser gezogen, gegen Felsen gedonnert und Meilen weit fort gespült. Als der Fluss eine extrem scharfe Biegung machte wurde Jakyll hart ans Ufer gespült. Er hustete Wasser, war benommen und halb ertrunken, dann… wurde alles schwarz. Als Jakyll wieder zu sich kam, lagen seine Schwester Nejla und seine Mutter Silene nicht weit von ihm am selben Ufer, zwischen Unmengen von anderen Dingen, die an dieser scharfen Biegung des Flusses angeschwemmt wurden. Silene war überglücklich zwei ihrer Welpen wieder zu sehen, Obur hatte den Absturz nicht überlebt…
Die nächsten Tage verbrachten die angeschlagenen Wölfe hauptsächlich mit Schlafen und winselnden, schmerzerfüllten Rumliegen. Jakyll und Nejla kauerten oft wie traumatisiert zusammen und Silene machte sich bald wieder auf die Suche nach Nahrung. Wie genau sie es schafften diese Zeit zu überleben, daran erinnert sich Jakyll nur noch vage. Aber er kann sich an den Geschmack von Wasser erinnern, das sehr intensiv nach Blut geschmeckt hatte und das Wasser hat oft nach Blut geschmeckt… Lange Zeit verstand Jakyll nicht woran das gelegen hatte, doch als er älter wurde wusste er woran das damals gelegen hatte, als er zusammen mit Nejla ihren ersten Hirsch erlegt hatte. Silene durfte diesem freudigen Ereignis nicht mit beiwohnen, sie hatte sich nie wirklich erholt von dem Sturz in dem reißenden Fluss und konnte ihren Welpen gerade Mal das Nötigste für die Jagd beibringen, bevor sie den inneren Verletzungen erlag. Jakyll wusste es wieder und… es war zwar erschreckend, aber… ihm gefiel dieser Gedanke und er wollte mehr.

Die nächsten Wochen und Monate verbrachte der Wolf mit seiner Schwester hauptsächlich damit herum zu wildern und alles Wild zu reißen was ihnen unter die Augen kam. Unermüdlich gierten die Geschwister nach immer mehr Blut und waren unzertrennlich. Das Band, das sie beide verband, war stark und keiner konnte ohne den anderen, zumindest die erste Zeit. Eines Morgens war Nejla einfach verschwunden, anfangs suchte Jakyll noch nach ihr, gab die Suche aber auf und zog seiner eigenen Wege.
Die Jahre vergingen und Jakyll streifte viel allein durchs Land, ab und an schloss er sich auch mal einem Rudel an, doch brachte er immer Unruhe in die Reihen und schockierte die anderen mit seiner Gier nach Blut und der Verrücktheit, die ihn befallen hatte. Einmal hatte er sogar ein ganzes Wolfrudel in seinem Wahn ausgelöscht. Jakyll sucht nicht unbedingt nach einem Rudel, er sieht es als Zeitvertreib und als Abwechslung in einem Rudel zu leben. Er nimmt, was er bekommt und trauert nichts nach, von Schuldgefühlen muss man erst gar nicht anfangen.



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