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Name: Hadravac

Titel: --

Rang: Wanderer

Geschlecht: Rüde

Alter: 7,5 Jahre




Familie:

Vater: Kupec (12)
Mutter: Kalina (13)
Geschwister: Carda ♀, Meloun ♂, Fucik ♂ (9) Pani ♀ (9)
Gefährte/in: Jurka †
Welpen: fanden gemeinsam mit Jurka den Tod




Aussehen: Avabild von euch S 28



Schulterhöhe: 90cm
Körperlänge (ohne Rute): 1,45m
Gewicht: 73 kg
Fellfarbe und -musterung: Schwarz mit einigen bräunlichen Stellen, auch einige graue und weiße Haare zeigen sich schon vorallem um die Schnauze herum - man wird halt auch nicht jünger.
Augenfarbe: bernsteinfarben mit einer kleinen grünlichen Nouance
Körperbau: stämmig

Besonderheiten: keine




Charakter:

Charakterbeschreibung:
Hadravac - der Name kommt aus dem Tschechischen und bedeutet streitsüchtig, zänkisch. Dies trifft insofern auf ihn zu als dass er seine Meinungen und Ansichten ehrlich, direkt äußert und dabei ist ihm egal, ob er einen der Alphas oder ein anderes Rudelmitglied vor sich hat. Ein Wesenszug an ihm, den nicht jeder verträgt. Im Allgemeinen ist der Rüde aber ein eher ruhiger, zurückhaltender Zeitgenosse der andere durch seinen Witz und Verstand durchaus für sich einzunehmen weiß. Er ist ein vorausschauender Planer und Denker, jedoch verzettelt er sich ab und an in seinem Bedürfnis möglichst alle Eventualitäten zu berücksichtigen. Kontrollfreak? Bis zu einem gewissen Punkt ja. Obwohl er ab und an seine Momente für sich allein braucht, ist ihm das Wissen um ein starkes Rudel im Rücken immens wichtig und dafür versucht er auch alles zu tun. Vorallem um Jurkas Todestag herum verfällt er gerne in eine wehmütig-depressive Stimmung, während dieser er nur wenige an sich heranlässt.
Der Rüde ist eher ein Kämpfer mit Worten, aber wer es wirklich wissen will, der wird in ihm einen harten Gegner finden. Im Umgang mit den Welpen...naja, er tut recht wild, aber wer ihn kennt, weiß es ist nur Show. Hadravac bemüht sich ihnen das eine oder andere beizubringen. Hier und da ist ihm auch eine Geschichte zu entlocken.

Stärken:
-bedächtig,
-ehrlich,
-verlässlich,
-wortgewandt

Schwächen:
-manchmal etwas übervorsichtig,
-er gibt sich die Schuld an Jurkas Tod (Sie ist auf der Jagd nach einem Schneehasen in eine von Schnee überdeckte Felsspalte eingebrochen und abgestürzt. Da die Jagd seine Idee war, quält er sich so damit. Das überraschte Winseln und der dumpfe Knall ihres Aufpralls, verfolgen ihn bis heute wie ein böses Gespenst)
-vielleicht ab und zu etwas zu sehr bestimmend und zu besorgt

Besonderheiten: Führt ab und an Selbstgespräche (auch mit Jurka) und Schneehasen sind von seiner persönlichen Speisekarte aus nachvollziehbaren Gründen gestrichen.




Charakterzitat: Mit dem Rudel kannst du verlieren, allein bist du verloren.




Vorgeschichte:
Warum jemand ist wie er ist, reagiert wie er es tut, liegt oft genug in dessen bisheriger Lebensgeschichte begründet. Darum ein Spotlight in Hadravacs Leben. Der Rüde wuchs wohlbehütet in einem starken Rudelverband auf, wo jeder für jeden da war. Doch das sah das schwarze Fellknäuel erst, als er die Augen aufgemacht und die Schnauze aus der Wurfhöhle gesteckt hatte. Eine Zeit zwischen Raufereien, wüsten Orgien an Mamis Milchbar und entspannten Nickerchen folgten später dann auch Erkundungstouren und das gegenseitige Kennenlernen mit dem Rest des Rudels, was hauptsächlich von seinen beiden älteren Geschwistern begleitet wurde. Bisher gleicht sein Lebenslauf dem hunderter andere Wolfswelpen, die das Licht der Welt erblicken. Wenngleich sein Wurf nicht so zahlreich ausfiel. Das hatte aber offensichtlich auch den Vorteil, dass die Welpen, die da waren, kräftiger zu sein schienen als wenn sie zu fünft oder mehr gewesen wären.

Alle überlebten die kritische Zeit und wuchsen zu frechen, unternehmungslustigen Jungwölfen heran. Was bei Kupec und Kalina starke Stimmungsschwankungen zwischen Stolz und Verzweiflung hervorrief, je nachdem was die Rasselbande mal wieder angestellt hatte. Mussten sie doch beim Alpha des Rudels, Dirac, für ihre Kleinen geradestehen. Zum Glück war der ein strenger, aber hinter der Fassade auch gutmütiger Kerl, der sich - obwohl er nach außenhin ein ziemliches Donnerwetter losließ - innerlich meist amüsierte und sie sehr mochte, wie alle Welpen. Würden sie doch einmal die Zukunft des Rudels sein. In dem etwas älteren Fucik vermutete er gar einen angehenden Beta - vielleicht sogar Alpha.
War es doch meist er, der an vordester Front stand, wenn sie auszogen, die anderen das Fürchten zu lehren. Hinterhalte, halsbrecherische Attacken auf "gefährliche Ungeheuer" wie Frösche oder die Rute eines Rudelmitglieds mit Vorliebe während der Besitzer gerade im Land der Träume weilte. Ab und an mussten auch die Ohren von Kalina und Kupec dran glauben. Auch Hadravac war da keine Ausnahme. Bot das Spiel doch auch die Gelegenheit, seine Fertigkeiten für den Ernstfall relativ gefahrlos zu trainieren und zu verfeinern.

Dieser Ernstfall trat auch ein, als Dirac als Anführer abgelöst wurde. Der Neue - Tical - führte ein eisenhartes Regiment. Beklemmung, Misstrauen und vorallem Angst waren nun mit ihm in dem bis dahin so harmonischen Rudel eingezogen. Dem jungen Hadravac widerstrebte es zutiefst, sich etwas unterzuordnen, an das er nicht glaubte. Der Versuch seiner Auflehnung hatte ernsthafte Konsequenzen. Er wanderte an das untere Ende der Rangordnung. Doch damit nicht genug - Tical belegte ihn mit einem Bann. Sollte Hadravac jemals wieder eine Pfote in sein Revier setzen, würde man ihn und seine ganze Familie auslöschen. Irgendwie schaffte es Tical auch die Anführer der unmittelbaren Nachbarreviere....nunja auf seine Seite zu bringen, wäre nicht ganz richtig, sagen wir dahingehend zu beeinflussen, daß auch die ihn nicht aufnehmen oder auch nur in ihrer Nähe haben wollten.

Dem Verstoßenen blieb also nichts anderes übrig, alles bisher Vertraute hinter sich zu lassen. In jenen dunklen Tagen streifte ihn aber auch ein Lichtstrahl namens Jurka. Sie war ein hübscher Greywolf, der ein ähnliches Los teilte. Obwohl sie freiwillig gegangen war. Sie wurden ein Paar und alles hätte noch gut werden können, bis zu jener verhängnisvollen Jagd, die wieder alles zunichte machte. Erneut schlug das Schicksal erbarmungslos zu. Gibt es nicht doch auch ein bisschen Glück auf dieser Welt?





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