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25.1.08 18:59


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Seid willkommen!
 
Tretet näher und besucht unser Revier am Silverbay Lake.
 
Doch seid gewarnt.
Aufmerksame Augen beobachten Euch ...
25.1.08 16:05


Das Revier am Silverbay Lake

Das hier ist die Karte des Silverbay Lakes:


Nummer Name Beschreibung
I Silverbay Lake Der Silverbay Lake liegt in der Mitte des Tales. Das Wasser ist kristallklar, der Sand um den See ist fein, silbern und glitzert in der Sonne. Hier gibt es einige Fische. Besonders die Welpen spielen hier gerne.
II Traumfluss Ein klarer Fluss fließt gegenüber des Passes in das Tal. Er wird Traumfluss genannt und mündet in den Silverbay Lake. Einige Fische tummeln sich hier im Wasser und während der Lachswanderung kommen auch Bären an Fluss.
III Kleiner Wald Dieser Mischwald ist eher klein. Hier ist es heller als im Schattenwald. In diesem Wald gibt es auch mehr Beute. Vor allem auf den Lichtungen findet man hier größer Beutetiere wie etwa Dammwild oder Schwarzkittel. An den dichteren Stellen gibt es zum großen Teil nur Nagetiere.
IV Schattenwald Den großen Fichtenwald nennen wir Schattenwald, da es dort sehr dunkel ist. Hier gibt es nicht sehr viel zu jagen, nur Schwarzkittel, denen man eher aus dem Weg gehen sollte. Dafür ist es hier sehr kühl und ruhig. Wenn man seine Ruhe haben will, kommt man am besten hier her.
V Pass Der Pass ist ein natürlicher Durchgang im Gebirge. Die Ausläufer beider Enden treffen sich hier und berühren sich beinahe. Dies ist die einzige Stelle, an der man ins Tal kommt, ohne über die Berge zu müssen.
VI Bergkette Der Silverbay Lake ist von einer natürlichen Kette von Bergen umgeben, die nur an einer Stelle Durchlass gewähren. Sie schützt, aber kennen die Berge auch den Verrat?
VII Grasplateau Auf diesem erhöhten Plateau gedeiht eine wunderschöne Wiese, die im Frühling und Sommer mit Blumen übersät ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den See. Auch die Welpen spielen hier gerne.
X Höhle Die Höhle befindet sich an einem Felshang beim Grasplateau. Sie ist geräumig und geht in den Fels wie ein Kaninchenbau. Wasser und Zeit haben den Stein an vielen Stellen spiegelglatt geschliffen und hier und da ragen schöne Kristalle aus der Wand. Tiefer im Fels befinden sich heiße Quellen, die aber zu meiden sind, da es dort nach Schwefel riecht und unangenehm warm ist.


Das Revier ist so groß, dass ein Wolf exakt 3 Tage bräuchte, um den See einmal zu umrunden und vom Pass aus zur Höhle braucht er 4 Stunden.
25.1.08 15:52


Prolog: Das Ende eines schönen Tages

Im Grunde war es ein wirklich herrlicher Tag. Jedenfalls kam es uns allen so vor.
Der letzte Schnee war in der hellen, warmen Mittagssonne endgültig geschmolzen und die Blumen meinten, sie müssten um die Wette blühen. Überall roch es nach Pflanzen, nach dem Harz der Nadelbäume, nach dem frischen Gras und im Schatten des großen Kiefernwaldes auch nach Moos und sogar nach Pilzen und dergleichen. Die ersten Vögel kehrten schon aus ihren Winterquartieren zurück und allmählich begann das Tal am Lake Destiny wieder aus seinem Winterschlaf zu erwachen. Für die Menschen war an diesem Tag der 21. März, was uns Wölfe aber weder kümmerte, noch anging. Der kalendarische Frühling hatte nichts mit dem natürlichen zu tun und schon seit beinahe 12 Tagen taute es beständig. Der kristallklare See war angeschwollen und die spiegelglatte Oberfläche zeigte die Berge ringsumher, die immer mehr von ihrer weißen Pracht einbüßen mussten.
Kurzum, man konnte das einen perfekten Tag nennen. Vorausgesetzt, man kannte sein Ende nicht …

Wie der Rest des Rudels, lag ich auf einer etwas höher gelegenen Bergweise, denn der kalte See hatte sich ein schönes Stück Land erobert und Wiesen und Bäume unfreiwillig zu Wasserpflanzen gemacht.
Von hier oben hatte man einen herrlichen Ausblick über das gesamte Revier. Es war gewaltig und wunderschön. Umringt von einer Bergkette lag das Tal mit dem Silverbay See vor uns und nichts und niemand schien uns stören zu wollen. Menschen gab es hier nicht. Nur hin und wieder ein paar Wanderer, so nannten wir sie, die die Gegend erkundeten, aber sorgsam darauf achteten, nicht zu sehr aufzufallen. Menschen stellen sich in dieser Hinsicht äußerst ungeschickt an, aber da sie dem Rudel nie zu nahe gekommen waren und man hier Ärger vermied, solange das möglich war, ließ man sie gewähren.
Aber es waren nicht nur die Menschen, die uns hier gelegentlich über den Weg liefen, allerdings friedlich ihrer Wege gingen. Es gab hier auch Bären, die vor allem zur Lachssaison in den Norden zu den Flüssen zogen und oft am See rasteten. Aus Erfahrung, denn bis vor wenigen Monden war ich selbst ein Wanderer, weiß ich, dass sich Bären und Wölfe normalerweise nicht begegnen sollten, wollten sie Streit vermeiden. Doch in diesem Tal ließ man auch die Bären ihren Platz am See, zwar in vorsorglichem Abstand und mit aufmerksamen Blicken. Aber was die großen Zottel interessierte, war Fisch und solange wir ihnen und sie uns nicht zu nahe kamen, schien es auch die Bären nicht zu stören, dass sie sich ein Revier vorübergehend teilten.
In dieser Idylle war es schwer vorstellbar, dass wir Feinde haben konnten. Selbst ich, der von Natur aus eher misstrauisch und aufmerksam bin, habe mich von diesem Paradies hinreisen lassen und wie alle anderen, lag ich an diesem Tag im Gras und träumte neben meiner Gefährtin vor mich hin.

Die beiden Alphas, zwei ältere weise Wölfe, die ihr Leben schon länger verbrachten, als die Welt mich kennt, lagen ebenfalls etwas abseits. Lairos, der recht groß war und dunkel gemustertes Fell besaß, beobachtete die Jährlinge in ihrem Spiel und Toben auf der Wiese, während Ali, seine Gefährtin, ihren Kopf in seinen Nacken gelegt hatte und schlief.
Das Rudel war verhältnismäßig groß, doch das Revier bot Platz genug für alle und noch mehr.
Der Winter, so frühzeitig er auch geendet hatte, war hart und kalt gewesen und außer mir sind noch andere Wölfe in dieser Zeit zu dem Rudel gestoßen und hatten sich entschieden zu bleiben.
Ja, ganz recht. Ich war erst seit wenigen Monden bei den Wölfen des Lake Destiny. Seit drei, wenn ich mich recht entsinne. Es liegt in meiner Natur, zu wandern und nur der Schnee und die im Winter unüberwindbaren Berge hatten mich anfangs in diesem wunderbaren Tal gehalten. Die Herzlichkeit des Rudels und eine ganz besondere Fähe aber hatten das schnell geändert und eh ich es mich versah, war ich ein fester Teil dieser Gemeinschaft geworden und stolz darauf.
So lag ich also hier auf der Bergwiese, wie die meisten anderen Wölfe des Rudels auch, sah den Jährlingen, den Jungwölfen, die im Frühjahr zuvor auf die Welt gekommen waren, bei ihren kleinen Kämpfen zu und ließ mir wie die anderen Wölfe auch, die Sonne auf den Pelz scheinen.
Von dieser harmonischen Situation aus war es wirklich schwer vorstellbar, dass dieser Tag besser werden konnte. Und das sollte er auch nicht werden. Ganz im Gegenteil …

Ich kann nicht sagen, wer als erster aufgeblickt hatte. Ganz gleich, wer es gewesen war, es war ohnehin zu spät gewesen. Die Sonne blendete und das erste Zeichen, dass unser Verhängnis einlitt war ein Knacken, das ich niemals vergessen werde. Noch ehe die meisten Wölfe aufgestanden waren, prasselten die ersten steine auf uns nieder und der Berg begann zu wandern. Ich weiß nicht, was darauf genau geschah. Wir rannten alle um unser Leben, soweit es uns möglich war. Felsen, Steine und Schlamm waren uns auf den Versen, trachteten nach unserem Leben und begruben alles, was sie auf ihrem Weg fanden.
Die Wiese, auf der wir eben noch gelegen hatten, existierte nicht mehr, der Berge hatte sie eingefordert. Alles überschlug sich. Von den Felsen und Bäumen um uns her, bis zu meinem Herzschlag. Viele der Wölfe wurden von den Massen der Lawine begraben, weil sie nicht schnell genug waren, stolperten oder ins Nichts traten.
An Einzelheiten kann ich mich kaum noch erinnern, nur an das Tosen, das mir in den Ohren hallte, die Angst und die Gewissheit, nicht zu entkommen. Der Weg war ziellos, einfach weg von den Massen, die unaufhaltsam hinter uns her waren und nicht einmal der See bremste sie.

All das dauerte nur wenig hundert Herzschläge. Nur wenige Augenblicke waren nötig, um alles zu zerstören, was wir gehabt und geliebt hatten. Übrig blieb nur Staub. Er füllte die Luft und schien das ganze Tal eingenommen zu haben wie ein Leichentuch über dieser Katastrophe. Eine gewaltige Landzunge hatte sich ihren Weg über den Hang den Wald hinab bis zum See geschlagen und alles unter sich begraben. Die Oberfläche des Wassers kräuselte sich und das klare Spiegelbild war zerstört.
Ich kann nicht sagen, wie lange ich umhergeirrt war. Ich weiß nur, dass es zu dämmern begonnen hatte, ehe ich meine Gefährtin und ein paar andere Wölfe gefunden hatte. Die körperlichen Verletzungen waren minimal und würden bald heilen. Die Wunden, die der Berg in unseren Seelen geschlagen hatte dagegen schienen niemals zu heilen wollen.
Am Ende dieses so wunderbaren Tages waren wir nur noch ein kläglicher Haufen dessen, was noch bei Sonnenaufgang stolz und friedlich hier gelebt hatte. Die Alphas waren ebenso fort, wie viele der Jungwölfe und in diesem Chaos aus Schmerz, Leid und Angst waren wir uns schnell einig, dass wir nicht hier bleiben konnten. Vielleicht hätte und das Revier weiterhin Schutz geboten, denn obgleich beinahe die Hälfte des gewaltigen Waldes vernichtet worden war, gab es Jagdgrund und Höhlen genug.
Aber das Revier hatte uns verraten und die Trauer und der Schmerz saßen zu tief, als dass wir uns hätten vorstellen können, hier länger zu bleiben.
Ich werde nie den Anblick vergessen, als ich mich ein letztes Mal danach umgesehen hatte. Traurig und erfolglos ragten einzelne Bäume aus der Lawine aus Schlamm und Stein, als wollten sie sich vergeblich dem Berg widersetzen. Auch in der kühlen, frischen Abendluft legte sich der Staub nicht und von höher gelegenen Orten aus sah die Schneise, die in den Wald geschlagen worden war wie eine frische aschgraue Wunde im dunkelgrünen Grund der Bäume aus. Totenstille hatte sich über das Tal gelegt. Nicht einmal der Wind wagte zu heulen und so schwiegen auch wir, als wir ihm endgültig den Rücken kehrten.

Wir wanderten knapp einen Mondlauf. Um genau zu sein, kamen wir am Neumond des nächsten Mondlaufes in diesem Tal hier an. Wir waren durch viele Täler und Wälder gezogen, hatten unterwegs auch andere Wölfe getroffen und dennoch nie beschlossen, uns niederzulassen. Es war, als verhöhnte uns der Berg immer noch. Doch nun war er nicht mehr in Sichtweite und vielleicht auch dies ausschlaggebend. Hier nun jedenfalls standen wir. Im engen Pass, der in das Tal hinab führte. Das Schmelzwasser, das auch die Lawine ausgelöst hatte, war nun zu Bächen und Flüssen angeschwollen und machte aus diesem Tal eine Ansammlung von Inseln um einen breiten Fluss im Norden, der sich in einen schier ebenso spiegelglatten, doch dunkleren See ergoss. Unter uns erstreckte sich ein gewaltiger Kiefernwald, der bis an die Ufer dieses ausgedehnten Sees reichte und als der Wind auffrischte, schien es, als sängen die Berge ein Lied.
Vielleicht war es dieses Lied, das uns dazu brachte, zu bleiben. Vielleicht war es auch einfach nur die Erschöpfung der Seele, die nach Ruhe und Einklang rief. Doch während wir den Abstieg ins Tal wagten, bildete sich in uns allen still und heimlich die Gewissheit, dass dies unser neues Revier war.
Wölfe schien es hier außer uns nicht zu geben, doch aus Berichten anderer Rudel, die unseren Weg gekreuzt hatten, wussten wir, dass dieser See Silverbay Lake hieß. Und tatsächlich war der Sand, der nun den Grund der vielen Teiche bildete, fein und silbern und glitzerte in der hellen Vormittagssonne.

 

Gezeichnet

Sirion Vorandir

24.1.08 19:45


Freunde&Verbündete


Hier finden sich Freunde und Verbündete der Wölfe vom Silverbay Lake.
Um uns ebenfalls ein Freundschaftsangebot zu unterbreiten, schreibt einfach unter "Schneespuren".
http://wolfsong.wo.ohost.de/Homepage/Header/Rudelnachbarn.png
http://wolfsong.wo.ohost.de/Homepage/Header/Freunde.png
http://wolfsong.wo.ohost.de/Homepage/Header/Verbuendete.png
 
 
Grund: Kopieren des Forendesigns, diverser Ideen usw. 
Nach mehrmaliger Aufforderung, dieses einzustellen und etwas Eigenes zu gestalten, wurde das Forum nun also unter Feinde eingetragen.

2.5.09 19:05


Der Wolf
Der Wolf - Canis Lupus


Grundsätzlich ähnelt der Wolf einem großen Haushund. Verglichen mit diesen haben Wölfe jedoch einen längeren Rumpf und einen höheren, aber schmaleren Brustkorb. Der Kopf ist relativ groß, die Stirn ist breit. Die Augen setzen schräg an, die Ohren sind eher kurz. Der buschige Schwanz hat etwa ein Drittel der Körperlänge. Die Färbung ist sehr variabel, es gibt weiße, cremefarbene, dunkle, gelbliche, rötliche, graue und schwarze Wölfe. In den gemäßigten Zonen Europas und Asiens überwiegen graue Wölfe, die nördlichen Populationen zeigen größere Anteile schwarzer und weißer Tiere. Meist überwiegen dunkle Haare auf dem Rücken und dem Schwanz. Bauch, Beine und Schnauze sind meist deutlich heller gefärbt.

Maße und Gewichte des Wolfes sind aufgrund seines ausgedehnten Verbreitungsgebietes sehr unterschiedlich: Die größten Wölfe in den Waldzonen Lettlands, Weißrusslands, Alaskas und Kanadas) erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 160 cm, der Schwanz ist zusätzlich bis zu 52 cm lang. Die Schulterhöhe beträgt etwa 80 cm. Diese Wölfe können bis zu 80 kg wiegen.

Die kleinsten Wölfe leben im vorderen Orient und auf der Arabischen Halbinsel; ihre Körperlänge beträgt etwa 80 cm bei einem Gewicht von rund 20 kg und einer Schwanzlänge von etwa 29 cm. Die Weibchen sind um 2 bis 12 % kleiner als die Rüden und 20 bis 25 % leichter.

Der Wolf war bis zur Entwicklung von Land- und Herdenwirtschaft das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde. Er war in ganz Europa und Asien bis nach Nordafrika sowie in Nordamerika beheimatet. In weiten Teilen dieses einst riesigen Verbreitungsgebietes, besonders im westlichen Europa und in Nordamerika, wurde die Art durch menschliche Verfolgung ausgerottet. In Osteuropa, auf dem Balkan, in Kanada, Sibirien, der Mongolei, und zu einem geringeren Grade dem Iran gibt es noch größere zusammenhängende Populationen. Ansonsten ist der Wolf heute nur in isolierten Beständen (manche umfassen weniger als 100 Tiere) anzutreffen.

Wölfe bewohnen eine Vielzahl von Habitaten. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit lässt sie in der arktischen Tundra ebenso leben wie in den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens. Die meisten Wölfe bewohnen Grasland und Wälder. Dass sie vor allem als Waldtiere bekannt wurden, liegt daran, dass der Mensch sie in großen Teilen des Verbreitungsgebietes frühzeitig aus offeneren Landschaften vertrieben hat.

Grundnahrung des Wolfes bilden im größten Teil des Verbreitungsgebietes mittelgroße bis große pflanzenfressende Säugetiere, er nutzt dabei die im jeweiligen Lebensraum dominierenden Arten. Wölfe jagen im Norden ihres Verbreitungsgebietes überwiegend im Rudel vor allem Elche, Rentiere und verschiedene Hirscharten. Weiter südlich sind auch Wildschwein und in Gebirgen Wildschafe und Steinböcke eine häufige Beute. Kleinere Säuger wie Hasen, Kaninchen, Wühlmäuse und Lemminge werden ebenfalls häufig erbeutet. In der Nähe des Menschen schlagen sie auch Schafe oder junge Rinder, Haushunde und Hauskatzen.

In nahrungsarmen Zeiten frisst der Wolf sowohl Aas als auch Abfälle.


Ein Amerikanischer Bison verteidigt sich gegen ein Wolfsrudel.Vitamine und Spurenelemente nimmt der Wolf nicht nur über den Verzehr pflanzenfressender Beutetiere auf, sondern er frisst auch selbst pflanzliche Nahrung. Zur Nahrung des Wolfes zählen auch Heidelbeeren, Preiselbeeren, Brombeeren, Wildobst sowie Blätter von Seggen und Gräsern. Jungwölfe verzehren auch Insekten.

In Mitteleuropa dominieren Wildschweine, Hirschartige und Haustiere im Nahrungsspektrum. In der Slowakei wurden Wildschweine in 45,5 % aller Wolfsexkremente gefunden, zweitwichtigste Beute war dort der Rothirsch (23,3 %), danach folgten Rotfuchs (10,4 %), Haushund (7,9 %) und Reh (5,5 %). Im polnischen Bialowieza konnten Hirschartige (Rothirsch und Reh) im Sommer in 76,6 %, im Winter in 91,3 % aller Exkremente nachgewiesen werden, dort war das Wildschwein mit im Sommer 21,6 % und im Winter 7,7% das zweitwichtigste Beutetier.

Freilebende Wölfe fressen nach verschiedenen Untersuchungen täglich Fleisch mit einer Masse von 10-21 % ihres Körpergewichtes, bei einem mittleren Gewicht von etwa 40 kg also 4,0-8,4 kg pro Tag. Wölfe können innerhalb von 24 h bis zu 12,5 Kilogramm Fleisch verzehren, ein Teil davon wird jedoch wieder ausgewürgt und als Vorrat verscharrt.
iese Angaben sind bei der Charaktererstellung zu beachten:

Altersangaben

Welpen: 0-6 Monate (bitte min. 3 Mon.)
Jungwölfe: 6-24 Monate
Erwachsene Wölfe: 2-8 Jahre
Altwölfe: 8-14 Jahre

Größen- und Gewichtsangaben

Welpen: Rüden ca. 5-15 kg und 25-40 cm
Fähen ca. 4-12 kg und 20-35 cm
Jungwölfe: Rüden ca. 15-40 kg und 40-70 cm
Fähen ca. 12-35 kg und 35-65 cm
Erw. Wölfe: Rüden ca. 40-75 kg und 70-95 cm
Fähen ca. 35-65 kg und 65-85 cm
Anders als der Mensch, besitzt der Wolf natürlich keine Hände, sondern Pfoten. So gibt es auch für andere Körperteile des Wolfes besondere Namen, die hier beschrieben und erklärt werden. Diese Bezeichnungen sollten auch im RPG benutzt werden.




Fang: Der Fang ist das Maul des Wolfes.
Widerrist: Der Widerrist ist die höchste Stelle auf dem Rücken des Wolfes bei den Schulterblättern. Daran wird die Größe bzw. die Schulterhöhe gemessen.
Läufe:: Die Beine des Wolfes heißen Läufe. Die Vorderbeine logischerweise Vorderläufe und die Hinterbeine Hinterläufe.
Rute: Die Rute ist der Schwanz des Wolfes.
Pfoten: Die Pfoten sind die Zehen Ballen und Zehen des Wolfes. Da der Wolf ein Ballengänger ist, steht und läuft er auf seinen Pfoten.

Wenn Wölfe sich setzen, sagt man, sie setzen sich auf die Hinterhand.

3.1.09 14:51


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19.3.09 14:29


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